Future of Work

Wie geht es weiter mit dem Digital Workspace? Intelligent!

Der Begriff des Digital Workspace hat sich zu einem Modewort entwickelt, das sowohl von den Medien als auch von der Industrie – vielleicht auch inflationär – verwendet wird. Aber hat der Digital Workspace eigentlich wirklich eine solche Aufmerksamkeit verdient? Die kurze und knappe Antwort lautet ja.

Viele Unternehmen verfolgen ambitionierte Strategien zur digitalen Transformation, um nachhaltige Innovationen zu schaffen und konkurrenzfähig zu bleiben. Für sie ist ein digitaler Arbeitsplatz ein wichtiger Bestandteil ihrer digitalen Agenda und vermutlich die effektivste und leistungsstärkste Technologie für ihre Mitarbeiter.

Der digitale Arbeitsplatz erlaubt es den Mitarbeitern im Wesentlichen, sicher auf Apps und Ressourcen zuzugreifen, um ihre Aufgaben schnell und unkompliziert erledigen zu können. Doch das ist einfacher gesagt als getan. IDC-Studien zeigen, dass die Absicherung (und das Management) dieses neuen Arbeitsstils ein fortlaufender Task ist und zu den wichtigsten Maßnahmen in fortgeschrittenen Digitalunternehmen gehört.

Die Unternehmen sind dabei, grenzenlos zu werden – sie betreiben Geschäfte jenseits der traditionellen Unternehmens-Firewall, indem sie gemeinsam und im Dialog mit Kunden und Partnern eine gigantische Weltwirtschaft mitgestalten. In diesem Kontext ist die Implementierung eines digitalen Workspace und die Bündelung des fragmentierten Enduser-Computing (EUC)-Umfeldes in einem einzigen zentralisierten Management-Modell von entscheidender Bedeutung.

Aber wie lässt sich das Ganze sowohl für IT-Administratoren als auch für Mitarbeiter eigentlich umsetzen? Wie schafft man es, die neue Freiheit beherrschbar zu machen? Und – vielleicht die wichtigste Frage: Wie macht man das Ganze intelligent?

Die Industrie bietet eine Vielzahl digitaler Workspace-Lösungen, aber nicht alle sind wirklich intelligent. Schauen Sie also ganz genau hin bei der Lösungsauswahl!

Der intelligente Digital Workspace

Ein intelligent gestalteter Digital Workspace kann mit den richtigen Komponenten wirklich transformativ sein:

  • Echtzeit-Analysen können wichtige Erkenntnisse über den Zustand einer EUC-Umgebung liefern. So können IT-Administratoren beispielsweise Assets mit Patch-Schwachstellen identifizieren.
  • Erweiterte Analysen können Anomalien proaktiv identifizieren, bevor sie zu Arbeitsunterbrechungen führen, was die Benutzerfreundlichkeit verbessert. So können IT-Administratoren beispielsweise eine neue App-Bereitstellung stoppen, wenn ein ungewöhnlicher Absturz aufgetreten ist. Eine noch bessere, automatisierte Fehlerbehebung kann beispielsweise die App auf die letzte bekannte Version wiederherstellen.
  • Visualisierungstools können bei der Erstellung von Benutzerprofilen helfen, IT-Ressourcen für die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter optimieren und damit Kosteneinsparungen erzielen.
  • Intelligente Erkenntnisse können sowohl der IT-Abteilung als auch den Mitarbeitern erhebliche operative Produktivitätssteigerungen bringen: Letztere können vom ersten Tag an produktiv sein, IT-Administratoren können EUC-Einsatzpläne besser planen und optimieren.
  • Und nicht zuletzt kann ein intelligenter digitaler Arbeitsplatz das Sicherheitsrisiko in einer Organisation entscheidend verringern.

Während heute der „Zero Trust“-Sicherheitsansatz weit verbreitet ist – was bedeutet, dass Geräten, Anwendungen und Anwendern per se nicht vertraut wird und daher eine Überprüfung erforderlich ist, bevor ein privilegierter Zugriff gewährt wird – implementieren viele Unternehmen eine intelligente Policy-Automatisierung. Mithilfe von Echtzeit-Intelligenz werden die Zugriffskontrollen in Abhängigkeit vom Risikowert des Protokollierungsereignisses automatisch angepasst. So können beispielsweise Anwender zur weiteren Authentifizierung aufgefordert oder der Zugriff bei einem Ereignis mit hohem Sicherheitsrisiko gleich ganz verweigert werden.

Eine risikobasierte Security Policy kann auf die Mitarbeiter zugeschnitten und im Laufe ihrer Betriebszugehörigkeit dynamisch angepasst werden. Letztlich geht es in erster Linie darum, Sicherheitsrisiken zu minimieren und Insider-Bedrohungen zu reduzieren, ohne den eigentlichen Geschäftsbetrieb zu behindern.

Fakt ist, dass ein intelligenter digitaler Arbeitsbereich den verschiedenen Interessengruppen im gesamten Unternehmen immense Vorteile bietet: IT (für operationelle Effizienz), Sicherheit (für eine bessere Risikoabsicherung), Finanzwesen (für Kostensenkungen), Personalwesen (für eine gesteigerte Anwendererfahrung) und Unternehmensführung (für eine höhere Produktivität). Die Einbeziehung aller dieser Stakeholder für einen ganzheitlichen Ansatz ist ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg.

Die Industrie bietet eine Vielzahl digitaler Workspace-Lösungen, aber nicht alle sind wirklich intelligent und bieten die oben genannten Vorteile. Am 3. Dezember schauen wir in München genauer hin.

Sehen wir uns bei der IDC Workplace of the Future Conference 2019?

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